Nutze die Magie der Rauhnächte

Heute ist die erste Nacht der 12 Rauhnächte. Eine ganz wundervolle Zeit die nun beginnt.

Den Nächten zwischen Weihnachten und Dreikönig wird eine ganz besondere Bedeutung zugesprochen. Die Rauhnächte gelten seit jeher als heilige Zeit, in der man das alte Jahr revue passieren lässt und das neue Jahr willkommen heißt.

In diesen 12 Nächten sollen besondere Dinge passieren, da die Verbindung zwischen der diesseitigen und jenseitigen Welt stärker ist als sonst.

Die 12 Tage bzw. Nächte spiegeln die 12 Monate eines Jahres wieder und stellen die Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits dar. Ein Brauch ist es in diesen Nächten zu räuchern, um das Böse und Schlechte damit zu vertreiben.

Es gibt unterschiedliche Auffassungen zum Beginn der Rauhnächte. Für mich starten die Rauhnächte in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Das hat für mich etwas Heiliges. In dieser Nacht kann man die Stille und die Verbundenheit besonders intensiv spüren und für sich nutzen. Das Ende der Rauhnächte ist der 5. Januar.

Spüre die Stille und Verbundenheit

In der Zeit der Rauhnächte fällt es uns leichter einen Zugang zu unserem Inneren zu erlangen. Uns zu öffnen und zu fühlen, wohin wir möchten. Was wir uns für das kommende Jahr wünschen. Wir erhalten Antworten auf unsere Fragen und erkennen unsere Bestimmung, unser „warum“. Wir fangen an dieses „warum“ zu leben. Setzen Intentionen für das neue Jahr.Wir lauschen unserer inneren Stimme, die in den Rauhnächten besonders deutlich zu uns spricht.

Wir nutzen die Energie des Universums und vertrauen auf die Kraft der Erde.

Die Rituale der Rauhnächte dienen dazu das alte Jahr zu verarbeiten und zu verabschieden und das neue Jahr willkommen zu heißen und vorzubereiten. In dieser Zeit sollen wir zur Ruhe kommen und alles auf uns wirken lassen.

Ich habe für mich persönlich mein ganz eigenes Ritual entwickelt, welches ich über die 12 Rauhnächte hinweg anwende.

I. Reflektieren

In den ersten 2-3 Nächten nehme ich mir Zeit und gehe gedanklich das alte Jahr durch. Monat für Monat erinner ich mich was passiert ist, welche Wunder ich erleben durfte. Ich spüre nochmal genau in diese einezelnen Situationen hinein und speichere die Gefühle gut ab. Ich versuche diese Momente erneut zu erleben. Auch die vielleicht nicht so schönen Momente schaue ich mir nochmals ganz genau an.

Für mich ist es immer sehr wichtig meine Gedanken zu Papier zu bringen und somit festzuhalten. Daher schreibe ich alle positiven sowie negativen Dinge und Momente auf. Die positiven Stichworte helfen mir zu visualisieren was ich im Jahr 2016 alle geschafft und erreicht habe. Es hilft mir eine noch tiefere Dankbarkeit zu spüren.

Auch die negativen Gefühle, Situaitonen und Gedanken schreibe ich auf, um sie zu visualisieren und festzuhalten.

II. Loslassen

Der zweite essentielle Punkt ist das Loslassen. Das Loslassen spielt eine unglaublich große Rolle in meinem Leben. Denn nur wenn man Altes bzw. Schlechtes los lässt kann Raum für etwas Neues entstehen.

When you let go, you create space for better things to enter your life.

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Um das Loslassen zu unterstützen schreibe ich alle negativen Gefühle, Momente, Gedanken oder Verhaltensweisen die ich ändern möchte auf kleine Zettel. Ich ziehe mich an einen ruhigen Ort zurück, zünde eine Kerze an und komme mit einer kurzen Meditation bei mir an.

Ich nehme mir einen Schnispel nach dem anderen und spüre nochmal in das Gefühl hinein und verbrenne den Schnipsel letztlich über der Kerze, um dieses Gefühl freizugeben. Natürlich solltest Du die Kerze auf einen feuerfesten Untergrund stellen. 😉

III. Visualisieren und Intention setzen

Um das neue Jahr willkommen zu heißen träume ich wild darauf los. Ich lasse meiner Phantasie freien lauf. Es macht unglaublich viel Spaß sich alles vorstellen zu können.

Ich überlege mir, was ich nächstes Jahr alles erschaffen möchte und wie mein Jahr aussehen soll. Auch hier denke ich wieder in Monaten. Welches Wunder darf z.B. im März passieren? Welche Ziele möchte ich nächstes Jahr erreichen und wann?

Vor allem stelle ich mir klar und deutlich vor, wo ich am Ende des Jahres stehen möchte. Wo befinde ich mich? Welche Gefühle kommen auf? Wie riecht es? Was habe ich an? Welche Menschen sind um mich herum?

Ich setze eine Intention für das neue Jahr. Wie möchte ich das neue Jahr leben?

Auch bei dieser Übung halte ich meine Gedanken schriftlich fest, damit ich immer wieder nachlesen kann, ob sich meine Ziele und meine Vorstellung eventuell verändert haben und ich etwas abändern sollte. Am Jahresende ist es dann natürlich toll zu sehen was man alles verwirklicht hat. Es ist immer wieder spannend, wie sich der Weg verändern kann.

Auf die Zeit der Rauhnächte freue ich mich immer besonders. Für mich ist es wie den Akku aufzuladen und neue Energie zu tanken. Ich bin gespannt was dieses Mal in diesen zauberhaften 12 Nächten für Wunder auf mich und uns warten.

Was sind Deine Rituale in den Rauhnächten? Wie verbringst Du deine Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönige?

Ich wünsche Dir wundervolle, besinnliche Weihnachten voller Liebe und Frieden.

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